
Sie lieben Weine aus Australien? Klar tun Sie das. Und sicher haben Sie auch schon viele getrunken. Mit die besten in Ihrer Erinnerung waren vielleicht ein Penfolds BIN 707, BIN 389, BIN 407 oder Grange? Oder ein Eileen Hardy Shiraz? Oder nein, ich weiß. Ein Spitzenwein von Clarendon Hills?
Dann haben Sie, ohne es wissen zu können, schon Weine von den großartigen Lagen von Hickinbotham getrunken. Alan David Hickinbotham pflanzte die ersten Reben in beste Lagen der Clarendon Hills im Jahre 1971. Alan füllte nie unter eigenem Namen ab. Nicht in 40 Jahren. Aber seine Weine waren sehr begehrt. Von Penfolds, Eileen und eben Clarendon Hills. Und nur letztere nannten bei der entsprechenden Cuvée die Herkunft der Weine auf dem Etikett – Hickinbotham.
2012 konnte die Jackson Family das Weingut erwerben. Hatte sich Barbara Banke in die Weine verliebt oder erinnerte sie diese Region so sehr an ihr geliebtes Sonoma County, wo Pierre Seillan ihre Vérité Cuvées erzeugt, mit die besten Weine Kaliforniens? Sie beauftragte keinen Geringeren als den Master of Cab, Chris Carpenter (Lokoya, Cardinale, ...) mit der oenologischen Beratung. Chris, den wir gut von vielen Besuchen in Kalifornien kennen, hat ein starkes Team vor Ort. Peter Fraser, Winemaker, mit 20 Jahren Erfahrung im McLaren Vale und Vineyard Manager Michael Lane, welcher jeden Rebstock beim Namen kennt.
Chris Carpenter hat jüngst im wohl wichtigsten Weinmagazin Australiens (WBM) starke Statements geäußert. Chris: „…I wouldn’t make a Californian wine in Australia…I’m making wines about Australia…I didn’t want to be that American guy coming over here and showing the Aussies how to make wine. There’s a great tradition of Aussie winemaking and quality. So long as I contribute in a complementary way, especially in this area of Clarendon, that’s what matters“.
Chris war zwei Wochen vor uns auf Hickinbotham. Und natürlich schon wieder weg. Aber wir trafen Peter Fraser und mit ihm fuhren wir in die besten Lagen seiner Weinberge und verkosteten top Weine. Bisher gibt es diese noch nicht in Deutschland. Aber wir arbeiten daran.
Michael Severin Grimm

